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Lechner Jakob
titel der arbeit arise
studienrichtung Bildende Kunst (Stzw)
 
abstract
Ausgehend vom Muster eines Gummibandes auf der Innenseite
einer Perücke, habe ich dieses in einen streng geometrischen
Raster gebracht und dann mit der sich daraus ergebenden
Grundform gespielt.
Die Idee war, dass die am ehesten als Ellipse beschreibbare
Form pro Bild innerhalb des Musters um 1 1/3 Bildpunkte nach
oben wandert, um schließlich beim letzten Bild wieder die Ausgangsposition
zu erreichen.
Somit gleicht das erste Bild dem sechsten. Auch gleicht das
zweite dem fünften, es unterscheidet sich ausschließlich dadurch,
dass es auf dem Kopf steht. Ebenso verhält es sich zwischen
dem dritten und vierten Bild.
Der Titel kommt daher, dass bei Betrachtung des Bildes von der
Seite sich die Ellipsen der einzelnen Bilder zu einer geraden,
nach oben laufenden Linie formieren.
Wichtig war mir, der Arbeit eine gewisse Lebendigkeit zu verleihen
– gerade bei so einer strengen, geometrischen Form
besteht die Gefahr, dass das Resultat ein fades Muster wird.
Also habe ich ohne Abkleben gearbeitet, damit das Bild, von der
Ferne betrachtet, immer noch sehr exakt aussieht. Auf kurze
Distanz sind jedoch die Unregelmäßigkeiten, die durch das Malen
mit freier Hand entstehen, zu erkennen.
Letztendlich ging es mir auch darum, mit dem Material – dem
Lack – eine Struktur zu schaffen, welche sich durch ihre Inhomogenität
auszeichnet.
Sechs zusammengeschraubte bespannte Rahmen. Insgesamt
6 m lang und 1,35 m hoch; ca. 5 cm stark.
Technik: Aluminiumlack und Eitempera auf Baumwolle.
   
   
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