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Mayr Michael
titel der arbeit NeoNeoDada
studienrichtung Grafik-Design und Fotografie (Stzw)
 
abstract
Im letzten halben Jahr bin ich auf die Kunstrichtung DADA
(1920er Jahre) aufmerksam geworden. Der Ansatz der Künstler
interessierte mich sehr:
Der Krieg war für sie sinnlos. Und sie wollten die Grenzen und
Gesetze der bisherigen Gestaltungs- und Kunstformen auflösen.
Der Sinn liegt im Unsinn. Grotesk, satirisch und rebellisch.
Es war eine Revolte gegen die eigene Gesellschaft.
Eine „Technik“ der Dada war das Zufallsprinzip, dem auch ich
mich bediene.
Die Seiten von diversen Magazinen und Büchern werden von
innen mit beliebigen Formen herausgeschnitten. Ich hebe den
Inhalt des Magazins auf eine Metaebene. Es handelt sich um
Dekonstruktion. Entwertet, indem ich es zerschneide, jedoch
später ergibt sich im Ganzen eine Neuinterpretation. Eine Verwandlung
von Inhalt ins Absurde. Von Konzept zu Antikunst. Von
Sicherheit ins Unbehagen. Von Sinn zu Unsinn.
Ich fordere den Rezipienten auf, darüber nachzudenken und
alles zu hinterfragen.
   
   
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