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Vladimirov Anna
titel der arbeit Alltagswege
studienrichtung Keramik
 
abstract
Das folgende Projekt entstand im Rahmen des Universitätsprojektes
„(Her)Ausnahmezustand“ in Zusammenarbeit von fünf
StudentInnen unterschiedlicher Studienrichtungen. Die Arbeit
wurde von uns in den vorgesehenen drei Wochen konzipiert und
umgesetzt und anschließend bei der Ausstellung von 12. bis 16.
Mai 2009 im alten Finanzgebäude / Galerie Strafsachenstelle
präsentiert.
Wir haben unsere täglichen Wege im Zeitraum einer Woche auf
einem Linzer Stadtplan festgehalten. Die so entstandenen fünf
Weggeflechte setzten wir in unterschiedlicher Weise künstlerisch
um: Alle fünf Wege übereinander gelegt in einer Grafik
und als „Einzelwege“ in fünf Drahtskulpturen. Die Fotografien
dienen als Verbindungselement zwischen der grafischen und
plastischen Umsetzung:
Bewegt sich eine Person in einem Raum, ist der zurückgelegte
Weg als solcher nicht existent, nicht nachvollziehbar; ebenso
die eingenommenen Positionen. Lässt man den Weg der Person
aber „erstarren“ wird er selbst zu einem Körper im Raum
und ein sichtbares Geflecht entsteht. Jede Position der Person
wird festgehalten. In diesem Sinne haben fünf Personen ihren
Alltag in einem graphischen Tagebuch auf dem Linzer Stadtplan
festgehalten.
Durch verabredete Treffen der Gruppe wurden immer wieder
gemeinsame Positionen eingenommen, wodurch identische
Muster im Weggeflecht entstanden. In unserer Arbeit war es uns
wichtig, das Augenmerk auf den Weg an sich zu legen, anstatt
– wie üblich – nur auf die Punkte A und B, zwischen denen man
sich bewegt. Die Farbe Rot bezieht sich auf den sprichwörtlichen
roten Faden, der sich durchs Leben bzw. den Alltag zieht.
   
anmerkung
Nora Wimmer,
Magdalena Strauss,
Stefanie Zierer,
Tim Förster
   
arbeiten 
 
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