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Brandl Katharina
titel der arbeit L.U.S.T in Aktion, Auszüge aus dem Bandenleben
studienrichtung Keramik
 
abstract
Gründung einer Bande namens L.U.S.T.
Zur Durchführung von Interventionen im Linzer Stadtraum.
Verändert sich die Zusammenarbeit, wenn man als
Bande auftritt?

Welches Verhalten wird durch die Maskierung und den
dadurch hervorgerufenen Identitätswechsel provoziert?
Was passiert, wenn man einen Erdkreis durch die Stadt zieht?
Wie sind die Reaktionen, wenn sich die Leute geballt
zum Apfelessen an einem Platz treffen?
Wann wird etwas noch als künstlerische Aktion wahrgenommen
und wo liegt die Grenze zum öffentlichen Ärgernis?
• Eingriffe in den Stadtalltag durch die Irritation
der Öffentlichkeit
• Kontraste schaffen durch ungewohntes
Auftreten im Stadtraum
• Kommunikationsprozesse anregen

Erdkreis
Eingrenzen unseres Territoriums.
Grenzziehung quer über Straßen und Gehwege.
Hinterlassen einer Erdspur auf Asphalt.
Irritation der Passanten und Ausloten von Grenzen.

Barfuß
Barfuß über Gras durch die Stadt gehen.
Material: Rollrasen
2m2 Rollrasen werden ausgehend vom Hauptquartier quer über
den Hauptplatz verlegt.
Die Rollrasenbahnen werden hinter dem Spaziergänger aufgerollt
und vor ihm wieder ausgerollt.
Die Geschwindigkeit verlangsamt sich ablaufbedingt.
Die Aktion stellt einen Kontrast zum gehetzten Städter dar.

Auto
Wir benötigen ein Bandenmobil.
Auf der Landstraße gesammelte Schachteln werden zu einem
Auto umfunktioniert.
Eingriff in den Stadtverkehr durch Entschleunigung. Kritik an
Verkehrs- und Klimapolitik.
Wir stellen unser Auto auf einem Parkplatz ab, lösen einen
Parkschein und überlassen es seinem Schicksal.

Apfelmob
Es werden SMS verschickt: „Komme am... um 15.30 Uhr zum
Taubenmarkt. Bringe einen Apfel mit. Stelle deinen Handywecker
auf 15.33 Uhr. Läutet dein Wecker, iss den Apfel. Lege
den Apfelbutzen in das dafür vorgesehene Behältnis.“
Es entsteht eine Gruppe von Leuten, die sich unabhängig voneinander
am Taubenmarkt treffen, sich nicht kennen und zur
selben Zeit einen Apfel essen.
Eine harmlose Aktion, die jedoch bei vorbeikommenden Passanten
Verunsicherung hervorruft und Fragen aufwirft. Man
nimmt wahr, dass hier etwas Sonderbares passiert.

Picknick
Schaffen einer Grünfläche auf Beton für die Dauer eines Picknicks.
Kurzfristige Installation eines Kommunikationsraums.
   
anmerkung
Brandl Katharina, Angerer Roswitha, Gassner Isabella, Haller Dorothee, Leitner Dominik, Nakicevic Adnan, Pfeil David, Steiner Alessandra, Weiß Mareen, Wenzl Liesa
   
arbeiten 
 
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